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Autor: Kia

7. Dezember 2018

Wenn etwas bald zu Ende geht, ist es dann sinnvoll, sich frühzeitig um einen Ausgleich zu kümmern? Sollte das etwas ähnliches sein oder etwas vollkommen gegensätzliches? Ich neige dazu, Dinge und Menschen zu vermissen, die noch gar nicht weg sind. Oder auch dazu, mir es noch einmal anders zu überlegen.…

6. Dezember 2018

Es sich schön machen. Beim ersten Kind habe ich das noch Nestbau genannt, doch das ist es gar nicht. Es hängt nicht an der Familie oder dem Ort. Es hat ganz im Gegenteil etwas damit zu tun, ob man ankommt. In sich selbst. Zulässt, dass manche Dinge bleiben.

5. Dezember 2018

In den Teenagerjahren habe ich mehr geschrieben, je schlechter es mir ging. Und je besser es wurde, desto weniger Text kam zu Stande. Irgendwann fast gar keiner mehr, nicht wirklich, nur halb wirklich, aber doch – Text gab es immer, oder? Es gibt keine Monate ohne Blog, ohne Twitter, ohne…

4. Dezember 2018

Familienausflug in die Bibliothek. Wir tun das schon seit fünf Jahren regelmäßig und über Bibliotheken könnte ich sehr lange schreiben, obwohl ich noch gar nicht so viele kenne. Eins sage ich also vor allem aus einem Gefühl heraus. Die Stadtteilbibliothek Gallus ist unschlagbar. Dieser öffentliche Ort der Begegnung, vor allem…

3. Dezember 2018

Ist der Montag vielleicht nur deswegen der allgemein anerkannte Ätztag, weil wir unsere Sonntage mit ihm verbringen? Ich kann mich daran erinnern, wie in Schulzeiten der Dienstag viel furchtbarer war, weil man am Montag plötzlich den Überblick über die Arbeit wieder zusammengefischt hatte. Ich möchte auch heute meine Sonntage nicht…

2. Dezember 2018

Ich möchte Freundschaft nach dem definieren, was mir mein bester Freund gesagt hat. “Dann ist das halt so.” Freundschaft stellt nicht in Frage, zumindest nicht die Menschen, nicht ihr Selbst und die tiefsten Bedürfnisse. Nach Leben, nach Liebe, Zeit und Anerkennung. Und wenn einem solchen Bedürfnis alles andere untergeordnet werden…

1. Dezember 2018

Es kommt eben doch auf die Art der Masse an. Massen können erdrücken oder uns warm und flauschig in unseren Leben einbetten. Beides und seine Zwischentöne gibt es, ob wir das nun wollen oder nicht. Es liegt an uns selbst, welchen Umgang wir damit finden, ob wir dem Druck entkommen…

30. November 2018

Ich hasse dieses Gefühl krank zu werden. Es ist manchmal fast unangenehmer als dann wirklich krank zu sein. Ein bisschen wie vor einer Operation, kurz bevor man die Kontrolle abgibt, der Kopf nicht mehr ganz zurechnungsfähig ist.

29. November 2018

Manchmal fehlen mir Menschen und dann sind mir zu viele Menschen und dann ist das beides gleichzeitig und ich fühle mich damit ziemlich bescheuert, aber hey.

28. November 2018

Ich vermisse all die klugen Frauen um mich herum. Die Wahlschwestern insbesondere. Die Menschen, mit denen ich eine jahrelange oder intensive Basis habe. Die ganzen wunderbaren Kolleginnen, die ich fast nur virtuell treffe, weil wir zu weit voneinander entfernt leben und zu viel Alltag haben, um uns oft zu sehen.…