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Autor: Kia

21. Oktober 2018

Sobald ich mich hinlege und die schlimmsten Schmerzen nachlassen, fallen mir die Augen zu. Träume können noch viel absurder sein als ich je gedacht hätte. Wenn das, was ich aus meinen Schlafstunden in meinem Kopf finde, verarbeitung oder Wunsch ist, bleibt mir tatsächlich keine andere Wahl als Schriftstellerin zu sein.…

20. Oktober 2018

Nach dem Ende kommt Leere. Leere, die ich mittlerweile nicht mehr sofort füllen muss. Ich muss mich nicht sofort entscheiden, was als nächstes kommt. Vielleicht ist das Prokrastination, obwohl ich sie blendend mit den Umständen erklären kann. Tatsächlich ziehen alle Projekte an mir herum, in ihre jeweilig Richtung. Eins tut…

19. Oktober 2018

Beim Vorlesen ist mir wichtig, es richtig zu machen. Egal, ob vor hunderten Menschen auf einer Buchmesse oder vor dem Publikum, das nur aus dem Veranstalter und mir besteht. Lesen muss ordentlich sein, nicht nebenher und es braucht den Respekt vor jedem einzelnen und dem Text an sich. Dann ist…

18. Oktober 2018

Merlin, schreiben ist anstrengend. Vor allem, wenn es fertig werden soll und das gehört ja schon fest dazu, oder? Etwas zu Ende bringen, ob klein oder groß, einen Abschluss finden für sich selbst. Das bedeutet eben nicht, einfach aufzuhören, sondern es so zu machen, dass es rund ist oder absichtlich…

17. Oktober 2018

Über die Angst zu schreiben ist das eine. Aus Sicht der Angst zu schreiben, ist etwas völlig anderes. Sie zu spüren wie etwas Fremdes, das einen Willen hat und ein Ziel, nur um dann festzustellen, dass alles unsere eigene Projektion ist. Angst aus uns selbst heraus.

16. Oktober 2018

Verständnis ist krass. Anstrengend, kräftezehrend und es gibt so unendlich viel Energie. Fast wie Vergebung.

15. Oktober 2018

Ich bin zu müde und suche zu viel anderes, das drückt in alle Richtungen – eine ganz besonders – so kann ich keinen Alltag leben.

13. Oktober 2018

Frankfurt ist Wehmut und Sehnsicht in Form einer Stadt. Pulsierendes Leben und erdrückendes Sein.

12. Oktober 2018

Reisen ist anstrengend und sei es noch so kurz. Jetzt, wo mein Kopf damit viel besser klarkommt, ist es der Körper, der sich wehrt. Dabei geht es. Es ist auch sehr schön, gleichzeitig. Neben dem dröhnenden Schädel, den trockenen Lippen und dem schweren Rucksack auf dem Rücken. Reisen ist Muskulatur.…