#lovewriting Woche 4 – Rund ums Schreiben

LoveWritingChallengeWoche4

#lovewritingchallenge
von Katie Kling.

Nach noch einer Pause packe ich dann mal den vierten und letzten Teil der Challenge hier hin. Das kann ich ja, sicher, ob es nun Challenge heißt oder nicht.

1. Weltenbau

Wenn man erstmal die längste Zeit seiner Online-Kommunikation mit Kolleginnen zelebriert (ja, zelebriert, ich liebe euch, verdammte scheiße), dann wird solcher Kram irgendwie geplanter. Kontrollierter. Es lässt sich kaum verhindern, besser zu werden, mit der geballten Erfahrung dieser Gruppe. Trotzdem ergibt sich der Großteil meines Weltenbaus immer noch währenddessen. Während ich die Geschichte schreibe. Deswegen hat Grenzen ein paar Mal das Genre gewechselt. Weltenbau ist cool und äußerst wichtig, keine Frage. Aber bei mir ergibt er sich meist nebenbei. Und erst dann denke ich auch darüber nach, ob er überhaupt logisch ist.

2. Pantser vs. Plotter

Beides. Und alles andere, was es da noch so gibt.
Je mehr ich schreibe, desto besser verstehe ich, dass es jedesmal anders ist. Und nie wie vorher. Ja, ein paar Geschichten sind aus Dialogen entstanden. Eine andere aus einer stummen Szene, dann eine aus einer groben Idee, einige aus dem Anfang, manche aus dem Ende und manchmal vermischt sich der ganze Brei und wird zu einem großen Ding.
Es gibt Wochen – vor allem, wenn es mir körperlich nicht gut ging -, in denen ich mich hingesetzt und ganze Epen durchplotte. Es gibt auch Momente, in denen ich kleine Ideen irgendwo hinkritzel, ein Kürzel dran und hoffe, mich beizeiten zu erinnern, was ich damit meine.
Es ist immer anders. Aber ganz verschwunden ist bisher noch nichts.

3. Selfpublishing vs. Verlag

Das mit dem Selfpublishing habe ich schon hinter mir. Nicht im Sinne von Ich bin schon weiter, nur das kenne ich, das andere noch nicht. Jedenfalls weiß ich so aus Erfahrung, dass es viele Vorteile hat, etwas selbst zu tun, alleinige Herrin über das Buch zu sein. Ich habe entschieden, wie das Cover aussieht, wer das lektoriert und druckt und vertreibt, wo ich mir helfen lasse, wo nicht und wie die Rechtverhältnisse aussehen.
Aber wenn du alles selbst machen musst, musst du halt alles selbst machen.
Momentan stehe ich bei einer Agentur unter Vertrag. Diese Agentur übernimmt die erste Kritik an einer neuen Geschichte, nimmt das Exposé auseinander und befasst sich auch mit dem großen Ganzen, dass ich als Autorin mit verschiedenen Ideen gern darstellen würde. Meine Agentin sucht Verlage, verhandelt über Konditionen. Und wenn es klappt, dann macht ein Verlag den Rest. Am Ende braucht es immer noch meine Unterschrift, um veröffentlicht zu werden. Genau genommen behalte ich also mein Recht und gewinne eine ganze Menge Know-how dazu. Zumindest ist das meine Hoffnung. Inklusive der Hoffnung, dass es zu solch einem Vertrag kommt.

4. Plot-getrieben vs. Charakter-getrieben

Geschichte wird von Menschen gemacht. Auch, bevor sie gemacht wird. Und währenddessen. Und wenn sie längst gelaufen ist. Die Entscheidung von einem einzelnen Charakter kann alles verändern. Ich als diejenige, die den Kram aufschreibt, als käme er nicht aus ihrem eigenen Kopf, sehe da einfach zu und füge mich, wenn sich etwas absurdes ergibt.

5. Kuriose Recherche

Ach, man recherchiert halt alles, von dem man keine Ahnung hat. Von möglichen anzubauenden Nahrungsmitteln nach der Apokalypse, über die richtige Bezeichnung der Einzelteile von Pistolen, bis hin zum richtigen Chemiecocktail und dem richtigen Platz dafür, um ein ziemlich großes Gebäude in die Luft zu sprengen. Schön finde ich es immer, mir altes Wissen neu ins Gedächtnis zu rufen, um es zu verbasteln. Oder ein altes Straßengefühl mit der korrekten Karte zusammenzubringen.

6. Deine erste Geschichte

Die erste eigene? Nach der langen Fanfiction-Zeit? Das ist eine Kurzgeschichte über zwei Teenies, die so vor sich hin sind. Damals war das meinem eigenen Leben sehr nah. Mittlerweile habe ich sie so stark verändert, dass das die Geschichte noch realer und meine eigene Erinnerung noch verklärter macht.

7. Deine Geschichte in 5 Worten

Angst – Glaube – Freunde – Wandel – Mut

#lovewriting Woche 3 – Themen

LoveWritingChallengeWoche3

#lovewritingchallenge
von Katie Kling.

Dieses Mal zeige ich euch, wie einige Themen sich in meinen Geschichten wiederfinden. In erster Linie natürlich in Grenzen, aber auch in ein paar anderen.

1. Liebe
Die Liebe, romantisch, ist bei mir eigentlich nie Thema an vorderster Front. Sie schwingt nur immer mit, bleibt einfach nicht aus, obwohl ich es manchmal gern hätte. Meine Charaktere haben das vielleicht von mir. Sie verlieben sich ständig. Womöglich gehört es einfach dazu. Mehr nicht.
Nebenbei fällt mir auf, dass die Liebe in meinen Geschichten ähnlich oft glücklich wie auch unglücklich verläuft. Das eine Mal hält sie eine Figur aufrecht, gibt ihr etwas Schönes, und beim nächsten Mal ist der Bruch von Nähe und Vertrauen ein weiterer Tropfen, der das Alleszerstörungsfass zum Überlaufen bringt. Wie in echt eben.

2. Freundschaft
Bei meinen Freundschaften habe ich bisher zwei große Unterschiede festgestellt. Es gibt die Mentorenschaft, aus der sich im Laufe der Zeit, wenn der jüngere oder unerfahrenere Charakter genug gewachsen ist, so etwas wie eine Freundschaft bildet. Und dann sind da die, dere Beziehung von Anfang an auf Augenhöhe ist – oft unter Gleichaltrigen. So sind Arthur und Rafa beide Samanthas engste Freunde. Aber auf völlig unterschiedliche Weisen. Genauso wie Marian und Luanesh zu Noraii gehören – einer als väterlicher Freund, eine eher als Schwester.

3. Familie
Damit sind wir schon bei der Familie. Ich mag Wahlfamilien. Ich liebe, wie sich Bande herausbilden, die so stark sind wie Blut. Oder stärker. Denn die Verwandtschaften in Grenzen sind schwierig. Selbst da, wo es keine gibt, tut das irgendjemandem weh, und je enger sie beieinander sind, desto mehr Zwist tragen sie zwischen sich her. Die Auseinandersetzung zwischen Eltern und Kindern, zwischen Geschwistern und mit denen, die allein stehen, sind ganz unverhofft zu einem alles bestimmenden Thema geworden. Es treibt sie an. Alle. Es ist wichtig bei jeder Entscheidung, die sie treffen.

4. Tod / Verlust
Das ist Teil des Lebens. Ich wollte nie ausblenden, was so klar dazugehört. Menschen sterben nun einmal, langwierig, schmerzerfüllt, plötzlich, leise, schreiend, blutig. Sie lassen immer jemanden oder etwas zurück. Und sei es nur das dumpfe ungute Gefühl, wenn man die Figur kaum kannte. Unser Leben ist eben kurz, mit den fiktiven Figuren ist es nicht anders. Sie verlassen uns und ihre Lieben – für einige hört dann die Welt auf, sich zu drehen.

5. Versuchung
Am ehesten schreibe ich noch über die Versuchung, den einfachen Weg zu gehen. Oder einfach abzuhauen. Und darüber, wie man genau das nicht tut, sich rechtzeitig umentscheidet oder sogar umdreht. Wie man den Kopf wieder aus dem Sand zieht, obwohl die Ohren schon vollständig taub sind und sofort bunte Sterne vor den Augen tanzen, sobald sogar ein grauer Himmel grell erscheint, weil es so lange dunkel war. Für Noraii ist das in Grenzen äußerst wichtig. Das Aufgeben, das Weitermachen, das Weggehen, die Rückkehr und was der Unterschied zwischen Versuchung und Vorwärts ist. Ob es da einen gibt.

6. Mut & Angst
Mutig kann nur sein, wer auch Angst hat. Die mutigste Figur, die ich bislang geschrieben habe, ist definitiv Noraii. Sie geht immer wieder nach vorn, nicht blind, nicht immer unbedacht, aber immer gegen ganz viel Sorge, ganz viel Angst und einfacheren Möglichkeiten entgegen. Selbst, wenn sie einen einfachen Weg geht, muss sie sich dafür gegen etwas anderes entscheiden, das sie liebt oder gar gegen das Ende von allem.
Deswegen steh ich so auf sie. Sie macht weiter – mit Pausen. Immer weiter. Mit all der Angst und dem Schmerz in sich drin.

7. Eigenes Thema
Wie wollen wir zusammen leben?
Das zieht sich durch alles, was ich schreibe, vollkommen egal, ob es Mehrteiler oder Kurzgeschichten sind. Es schimmert sogar in den verdammten Gedichten durch. Und daran ist nicht mal die Politik schuld. Das ist sie einfach, oder? Die große Frage. Die, die vielleicht den ganzen Sinn ausmacht. Wenn wir alles andere nicht wissen, nicht wissen können oder nicht wissen wollen, das Hier und Jetzt wirft genug Fragen auf. Wie gestalten wir es also, wie bauen wir eine Welt wieder auf, wie retten wir eine, wie gehen wir miteinander um, ohne selbst unterzugehen?

Achtzehn Semester.

Nun gut, nicht ganz. Ich kann drei Jahre abziehen. Die Jahre im Rathaus, die mit dem festen Job und die mit kleinem Kind. Da war ich die längste Zeit nicht einmal eingeschrieben.
Bleiben immer noch zwölf Semester. Zwölf Semester an vier Universitäten. Zwei in Greifswald, vier in Marburg, zwei in Frankfurt, vier in Hagen.

Ich habe Germanistik studiert und Philosophie. Und wie man das am Anfang so macht, sogar ziemlich intensiv, wenn auch nicht lange. Es war ein Anfang. Ein Schnuppern. Kaum mehr. Vor allem war es eine Ecke weg von Zuhause. Das war irgendwie auch wichtig, damals.

Dann Europäische Literatur. Dieses abgefahren unorganisierte Fach, das es gar nicht so oft gibt. Das ich geliebt habe. Und ein bisschen gehasst. Aber nie genug gehasst. Wenn ich an etwas wehmütig zurückdenke, das mit meine Studium zu tun hat, dann daran. Nicht an die Studentenbude, nicht einmal unbedingt an die Stadt. Es waren die Uni und die Leute da. An die Zeit in Marburg habe ich die meisten, die besten und die intensivsten Erinnerungen. Nicht zuletzt liegt das an den Herzmädchen, die ich da gefunden – und behalten habe. <3

In Frankfurt haben die Germanisten mich nicht haben wollen. Selbst nach zwei Universitäten griff der Numerus Clausus noch. Also fing ich Empirische Sprachwissenschaften an, Geschichte und Religionswissenschaft. Und packte nicht einmal ein volles Semester, bevor mein erstes Kind auf die Welt kam und ich eine lange Pause einlegte.

Erst nach dem Rathaus und mit der Krankheit verschlug es mich nach Hagen. Ich mag das Konzept immer noch. Eine Fernuniversität. Ich konnte im Dorf wohnen, ohne lange Anfahrtszeiten. Und das interdisziplinäre daran. Kulturwissenschaft mit verschiedenen Schwerpunkten. Kiloweise Materialien lagern hier, die meisten habe ich sogar gelesen. Eigentlich war es perfekt. Aber es funktionierte nur eine Weile lang, als es mir trotz Krankheit gut ging, der Alltag fest war Doch auch da entschied ich mich im Zweifel gegen das Lernen und für das Schreiben. Statt Geschichte zu pauken noch tausend Wörter mehr. In meinem ersten Hagener Semester schrieb ich zwei Bücher und sagte die Klausur spontan ab.

Eine Weile habe ich das gemacht, mir die Unterlagen angesehen, aber keine Prüfungen abgelegt. _Studentin_ im eigentlich Sinne bin ich schon lange nicht mehr. Meistens lese ich etwas anderes und schreibe meine eigenen Dinge.
Dabei vermisse ich die Uni. Mir fehlt die Marburger Fakultät, das Windpfeifen, der Automatenkaffee und die Busfahrten. Die Freundinnen und stundenlanges Lernen in der Mensa. Mir fehlt das Nachtpauken vor der Klausur, das Verstehen, das man nur hat, wenn es intensiv ist, viel und lang und ganz.
Weder die Dachgeschosswohnungen, noch der Campus in Frankfurt fehlt mir. Das Kopieren kann mir gestohlen bleiben, anmaßende Hiwis und genervte Lehrende. Die guten vermisse ich. Den einen Dozenten, der für seine Vorlesung Stehende Ovationen bekam.

Aber das Studium als solches? Ich wusste einfach nie, wohin damit. Als ich mein Abitur gemacht habe – gerade so, aber mit vollem Einsatz, zumindest in den letzten paar Tagen – da war das für die Uni. Nicht fürs Leben, nicht für mich selbst. Ich wollte studieren, unbedingt. Und dann studierte ich – um zu studieren. Ich liebte es und liebe es noch. Doch es brachte mich nicht an den Punkt, zu dem ich möchte. Ganz besonders: Nicht so schnell. In dreieinhalb Jahren Rathaus habe ich mehr gelernt als in Schule und Studium zusammengenommen. Es ist toll, das akademische Leben, keine Frage, aber ich wollte es nicht nebenbei führen, nur aus Jux. Dafür war es zu anstrengend und brauchte zu viel Zeit. Vielleicht hatte ich genug.

Um meinen Bachelor abzuschließen, bräuchte ich vermutlich immer noch fünfeinhalb Jahre. Teilzeit halt. Die meisten Kurse wurden nicht anerkannt. Doch ich mag nicht mehr. Ich mag nicht mal mehr auf dem Papier Studentin sein.

Eine Ära geht zu Ende. Denke ich. Zumindest habe ich mich mal wieder exmatrikuliert. Zum vierten Mal. Kurz vor der Geburt meines zweiten Kindes. Und mit ein paar anderen Ideen, was ich in meinem Leben noch so anstellen möchte.

Poetry.

Ohne Slam.

Manchmal kommen wir Autor*innen so ganz privat zusammen. Ganz ohne Außenwirkung. Ohne Absichten. Außer dem Amüsement. In überschaubarer Runde – nur fünfundzwanzig Leute, in etwa, ich habe nicht gezählt. Die meisten Namen stehen mittlerweile auf dem weißen Shirt, das ich trug. Es ist das erste Shirt mit Namen seit dem Abitur.

Ich mochte das. Sehr. Und mag gar nicht so viel erzählen. Es war privat, das machte es aus. Und da soll es bleiben. Nicht das Bild von mir beim Lesen, nicht mal unbedingt der Text. Nur die Leute, das ganze Drumherum. Für mich sehr wahrscheinlich die letzte Veranstaltung dieses Jahr, zu der ich gefahren bin. Jetzt mache ich Pause, schließe dieses Gefühl ein, dass es einen ganzen Haufen Leute gibt, die für ähnliches brennen – so lange nach der Phase in der aktiven Politik – und die irre sind. Immer wieder finden mich diese wunderbaren Irren <3

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Fotos von Lichtecht

#lovewriting Woche 2 – Inspiration

LoveWritingChallengeWoche2

#lovewritingchallenge
von Katie Kling.

1. In kreative Stimmung kommen

Absichtlich? Das ist gar nicht so einfach. Die Muse kommt nicht vorbei und küsst mich. Oder nicht allzu oft. Und wenn, dann soll sie eigentlich gerade die Klappe halten, weil so eine Geschichte zu Ende geschrieben werden muss und nicht andauernd neue Aufploppen sollen.
Doch für bestimmte Szenen tut es manchmal bestimmte Musik. Ich habe angefangen, mir Playlists extra für Projekte zu basteln, habe bestimmte Melodien für bestimmte Charaktere und wenn es richtig hart wird, verschwinde ich oft in Explosions in the sky. Die machen wunderschöne instrumentale Musik <3


2. Visuell #1: Filme & Serien

Natürlich ist alles irgendwie Inspiration. Und natürlich habe ich die ein oder andere Idee, wenn ich mir eine Serie ansehe, einen Film – aber das geht mir auch so, wenn ich über die Straße laufe. Außerdem will ich wirklich nicht schon wieder über Harry Potter reden 😀
Stattdessen zeige ich euch einen Screenshot aus Guild Wars 2.

Bild von ArenaNet

Bild von ArenaNet

Dem einzigen Spiel, das ich zocke. Wenn ich mir die Sequenzen hier ansehe, die Welt erkunde, Aufgaben bekomme oder gar in der Fanart wühle, überschlägt sich mein Hirn.

3. Visuell #2: Bilder

Das zu beantworten ist schon einfacher. Ich mag Pinterest. Hier sammle ich Inspirationen, bekomme sogar welche vorgeschlagen, sehe die meiner Kolleginnen und habe sogar die Möglichkeit, gemeinsame Pinnwände zu erstellen – oder geheime für Projekte, die in Arbeit sind.
Pinterest

4. Andere Autoren

Auch hier möchte ich mal abwechseln. Nicht über die üblichen sprechen, aber dafür eine andere Liebe zeigen. Sue Monk Kidd.
Sie hat die Bienenhüterin geschrieben und ich habe die Granatapfelkerne verschlungen. Ihre Geschichten, ihre Figuren und sie selbst sind Inspiration. Sie führt meine Leseliste an.

5. Zitate

kingzitat

Auch der geniale Stephen King sagt: Einfach schreiben, mensch.

6. Musik

Weil ich euch eben schon einmal etwas über Musik erzählt habe, zeige ich euch jetzt die aktuelle Playlist für Grenzen.
Mein Favorit ist I won’t complain. Dieser Song gehört zu einem Charakter, mit dem ihr sicher nicht rechnet.

7. Alltag & Real Life

Hach ja, manchmal fehlt die Großstadt mehr als sonst. Wenn ich an all die Begegnungen in den Straßenbahnen denke. Aber die sind meist nur oberflächlich. Sie geben mir ein Bild, eine Idee. Die Menschen, die ich besser kennenlerne, haben viel eher das Potential, als Wesenszug in die Geschichte einzufließen. Einer meiner Rebellen in Grenzen ist fast vollständig aus jemandem entstanden, den ich wirklich kenne. Derjenige weiß das übrigens nicht. Niemand weiß das außer mir.

#lovewriting Woche 1 – Charaktere

LoveWritingChallengeWoche1

#lovewritingchallenge
von Katie Kling.

Das ist eine Challenge aus dem Mai, in dem ich zu nichts fähig war. Ich mag sie. Also hole ich sie jetzt nach. Im Wochenrhythmus, denn zu täglichem bin ich immer noch nicht in der Lage.

1. Weiblicher Charakter

Hier muss ich über eine der Figuren aus Grenzen schreiben. Denn keine von ihnen ist auserwählt, es gibt kein Ziel von außen, dafür viel Willen und Arbeit. Genauso ist Aliz Roth dahin gekommen, wo sie jetzt steht. Kommandantin der Wache ihres Heimatviertels. Als eine der wenigen Frauen und mit hunderten Untergebenen, die sicher nicht immer glücklich darüber sind, aber sich doch meist fügen. Denn führen kann sie gut. Groß und stark, körperlich, aber eben vor allem im Charakter. Aliz Roth hat sich diese Position erarbeitet, die richtigen Momente genutzt, und tut, was sie für richtig hält. Ob das gut ist oder sie deswegen zur Antagonistin wird – das lasse ich dann euch entscheiden.

2. Namensfindung

In einer neuen Geschichte fliegt mir ein Name zu. Er ist einfach da und passt zu jemandem – meistens der Protagonistin. Oft stelle ich dann fest, dass sogar die Bedeutung schon irgendwie geht. Wenn ich dabei auf irgendetwas achte, dann darauf, was die jeweiligen Eltern als Namen ausgesucht hätten. So kommt es, dass ich bei Noraii blieb. Einem aus einem Laut geborenen, völlig neuen Namen, der sich nicht einmal googlen lässt. Genau so sollte dieser Name sein. Nur ihren Nachnamen gibt es schon, wenn auch in einer anderen Schreibweise – doch selbst das ist gewollt.
Aller Anfang ist jedenfalls der Klang. Ein Zischen, ein Stöhnen, ein Luftholen, irgendetwas. Und im Zweifel, ja, gehe ich dann auch mal Namenslisten durch.

3. Zitat eines Charakters

“Gott hat seine Strafe geschickt.”

Miriam, Noraiis Mutter, sagt das im ersten Kapitel. Sie meint es verdammt ernst. Ob sie recht hat, sehen wir dann.

4. Männlicher Charakter

Das kann nur Marian Warschow sein. Der sich kümmert, der da ist, sich einbringt, klug und ruhig und intensiv. Einfach nur, weil er kann und es richtig ist. Auch er ist dazu nur in der Lage, weil er immer hart gearbeitet hat und im richtigen Augenblick nicht sein Zeug gepackt und sich vom Acker gemacht hat. Zugegeben, als Wirt ist das in dieser dystopischen Parallelwelt eine gute Möglichkeit. Wenn alles den Bach runtergeht, trinken die Leute. An ihm mag ich besonders, dass er das nicht ausnutzt.

5. POVs

Was Erzählstrukturen angeht, teste ich gern ein bisschen rum. Aber die großen Geschichten sind dann doch besser hinzupacken, wenn alles klar und möglichst einfach ist. Komplexität gibt es schon so genug. Also bleibe ich oft beim personalen Erzähler und in der Nähe einer einzigen Figur. Andeutungen – die doch eigentlich auktorial sind – fließen hin und wieder ein. Aber ich hoffe, dass ihr das gar nicht merkt.

6. Fun Fact

Es gibt bisher zwei Charaktere, die diesselben Namen wie entfernte Bekannte von mir haben – und es war echt keine Absicht. Also, wenn ihr euch wiederfindet, darüber stolpert, … nichts für ungut. War echt Zufall. Viel mir erst ziemlich spät auf.

7. Lieblingscharakter

Eigentlich wäre es unmöglich, mich zwischen ihnen zu entscheiden. Aber bei den meisten darf ich euch nicht spoilern. Also wähle ich Luanesh Rahmani. Die erste beste Freundin meiner Protagonistin. Vielleicht mag ich sie so sehr, weil sie in einer liebevollen und sicheren Umgebung aufwächst, aber nicht von dem Leid in der Welt ferngehalten wird. So kann sie Noraii bieten, was die am meisten braucht: einen Anker. Den man einholen und wieder auswerfen kann. Und als dieser Anker beweist Lua auch noch unglaublichen Mut. Ja, ich mag sie sehr.

Verdammtes Glück.

Bild von @insideX

Bild von @insideX

Vor ein paar Wochen habe ich einen Text über Glück geschrieben. Weil mir so elend zumute war und eine Kollegin mir dazu riet.
Dreizehn Tage lang hatte ich solche Schmerzen, dass die Nächte ein einziges Heulen waren. Und kein Schlafen mehr. Ich schlief nicht, nie länger als eine halbe Stunde, der Schmerz ließ es nicht zu. Bis mich jemand behandelte – trotz der Schwangerschaft. Ärzt*innen werden verflucht vorsichtig, wenn ungeborenes Leben im Spiel ist.
Und dann, als ich mal drei, vielleicht vier Stunden hatte ausruhen können, als ich den Gehstock wieder beiseite legte, weil er nicht mehr für jeden Schritt notwendig war – da schrieb ich über Glück. Und verschlunzte den Text. Natürlich. Er wird noch irgendwo sein, auf einem USB-Stick, oder absurd benannt direkt vor meinen Augen. Aber ich finde ihn nicht.
Eigentlich ist das gar nicht schlimm. So bin ich gezwungen, mir ein weiteres Mal diesen Kopf zu zerbrechen. An das Glück zu denken, das selige, das auch durch die richtig fiesen Phasen trägt. Oder schleift. Und Schrammen hinterlässt. Tiefe Schrammen, die sich entzünden. Diese Wunden sind längst nicht verheilt, aber ein Stück weit hält die Haut jetzt wieder zusammen. Für eine Weile lässt die Lunge wieder freies Atmen zu. Und auch mal Glück fast ohne Schmerz. Für ein paar Minuten. Das muss reichen.
So ist das eben, mit dem Körper, den ich gerade nicht ändern kann.

Ich erinnere mich vage daran, wie ich schon vor zehn Jahren einen Text über Glück schrieb. Damals ging es darum, ob es den Menschen – ob es mir – gut tut. Wie sagt man, glückliche Künstler*innen gibt es nicht? Die Kreativität stirbt am Glück? Heute möchte ich dem vehement widersprechen. Einfach, weil Glück nicht allumfassend sein muss. Und ich möchte dem widersprechen, weil das Glück mich gerade gerettet hat. In einer Phase, die so schlimm war, dass nicht einmal mehr Schreiben ging. Es war doch so, bei meinem ersten großen Schub sagte ich, solange ich schreibe, sei alles noch in Ordnung. Doch als jetzt die Schmerzen kamen, da schrieb ich nicht mehr. Und hielt trotzdem durch. Weil ich dieses Glück habe, dieses krasse Spießerglück, das ich nie wollte. Den Mann, das Kind – die Kinder, bald, wow – die einfachen Dinge eben. Die ich ohne den ganzen Scheiß vielleicht gar nicht zu schätzen wüsste. Ganz zu schweigen davon, dass ich sie gar nicht hätte. Diese wunderbaren Menschen in meinem Umfeld. Doch ich werde kitschig, nicht wahr? Und es sind nicht mal die Hormone.

Eigentlich weiß ich gar nicht, was ich euch damit sagen will. Vielleicht nur wieder Tagebuchführen statt Bloggen. Oder eine Alternative mit mehr Wörtern haben. Weil ich gerade alles abgeschaltet habe, was sich nach Arbeit anfühlte. Die Challenges im Schreiben, die Social Media Accounts, die nicht Twitter sind. Alles, wo ich einen Hauch zu viel Druck empfand. Seitdem bin ich wieder Kia, die rumsitzt und viel öfter noch rumliegt oder über den Hof spaziert und denkt. Und manchmal das Denken mitschreibt. Und andauernd unterbrochen wird. Und mehr nicht. Auch das muss reichen. Das reicht.

Eine Autoimmunkrankheit kommt selten allein.

hashiWillkommen in meinem Leben, Hashimoto. Immerhin klingst du schön. Nicht so gefährlich. Zumindest nicht so sehr wie Multiple Sklerose und den Werten nach zu urteilen, zwar aktiv, aber behandelbar. Nicht heilbar. Natürlich nicht. Wie könnte es. Aber früh erkannt. Dem Zellhaufen sei Dank. Nach dem Schock, dem Heulen, der Wut, der Traurigkeit, der Welle Energie, die ganz schnell wieder im Alltag verschwunden ist – hier bin ich. Immer noch. Mit MS. Mit Hashimoto. Schwanger. Läuft. Bekommen wir hin. Irgendwie.

Es ist wirklich anstrengend gerade, weil alles so viel Mut braucht, weil ich nicht mehr richtig feige war in letzter Zeit. In den letzten Jahren vielleicht. Womöglich im letzten Jahrzehnt. Ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich hoffe sehr, dass ich an den ganzen guten Dingen meinen Anteil habe. Und dass ich die fiesen eh nicht verhindern kann. Daraus ziehe ich gerade meine Hoffnung, überstehe die nervenden Schmerzen und die andauernde Müdigkeit, buddel irgendwo Kraft aus für ein paar Worte, ein paar Sätze mehr. Solange das geht, reicht es auch für den Rest. Das Leben ist eben Veränderung. Die planen wir nicht, manchmal wollen wir die nicht. Oder wir planen und werden überrascht.

#Autorenwahnsinn – Woche 4

Das waren einunddreißig Tage, an denen noch ein Wecker mehr klingelte als sonst. Dabei klingeln in meinem Alltag wirklich viele Wecker. Es ist fast ein bisschen peinlich. Wann bin ich so alt geworden? Seit wann bin ich so abgelenkt, dass ich mich an alles erinnern lassen muss?
Das war die letzte Woche im #Autorenwahnsinn . Hier die Zusammenfassung.

Tag 24. Das Manuskript.
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Ich zeige euch das ausgedruckte Manuskript von Grenzen. Die erste ausgedruckte Version. Wer braucht schon Zeilenangaben. Und wer braucht schon – lassen wir das. Ich liebe es. Immer noch. Jeden Buchstaben. Auch, wenn ich es noch tausend Mal ändern werde.

Tag 25. Mein Bücherregal.
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Das ist das Bücherregal der ganzen Familie. Wir haben alle noch einzelne Fächer in verschiedenen Zimmern, in denen etwas besonderes steht, für die Arbeit, oder was aktuelles, fachbezogenes. Aber die beiden Großen sind der Sammelpunkt. Das meiste landet irgendwann da. Ein bisschen sortiert und immer wieder durchwühlt.

Tag 26. Autorenfreundschaft.
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Jetzt möchte ich euch Jenny Karpe vorstellen. Jen <3
Ich konnte nicht so richtig fassen, dass ich ihr Debüt betalesen durfte. Als Admin der Schreibnacht war sie schließlich Prominenz. Aber ich durfte, wir telefonierten, lernten uns kennen, trafen uns ein paar Mal und verbrachten eine ganze Buchmesse zusammen. Jen wurde meine Beta, Zockerfreundin, Chatkumpanin, Freundin. Abgesehen davon schreibt sie großartig und ich freue mich auf den zweiten Teil der Kontinente 🙂
Ihren Instagram-Account findet ihr hier.

Tag 27. Lieblingscover.
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Statt einem geplanten von mir – denn da gibt es gerade keins – zeige ich euch noch eins meiner liebsten Cover.
Pharos von Laura Labas. Der erste Teil der Reihe – und obwohl ich andauernd von ihr schwärme, hatte sie noch keinen Platz im Autorenwahnsinn. Welche Frevel!
Lauras Cover ist einfach und effektiv. Zeichen, Farbe, Schwarz. Fertig. Die ganze Reihe ist so. Und sie liest sich so toll, wie sie aussieht

Tag 28. Writing Buddies.
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Ein, zwei Sätze über die Chatadias. Das ist der Haufen wirrer Menschen, mit denen ich am liebsten schreibe. Sie sind manchmal ein bisschen bösartig, es fließt viel Blut, Kaffee und viel Rum. Aber sie sind auch warmherzig, tiefer als alle Ozeane und unfassbar ernst in ihrem Handwerk. Manche mehr, manche weniger 😉 Sie sind in Bewegung und es gibt Tage, da fühle ich mich ihrer gar nicht würdig. Aber dann sagen sie meistens etwas total Absurdes und ich fühle mich wieder wohl. Sie haben mich schon einige Bücher schreiben sehen, sie gelesen und sind immer noch am Start. Ich mag sie sehr. Ich bin sehr dankbar für diese Truppe. #Chatadias

Tag 29. Zeit für ein Zitat.
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Dieses Zitat fasst das Problem von ‚Grenzen‘ ganz gut zusammen. Es geht um Macht und Menschen und wann damit Schluss ist.

Tag 30. Autorenfreundschaft, die Zweite.
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Diesmal zeige ich euch den Account von Rosa. Ihr Account ist ziemlich inaktiv. Aber das darf er sein. Dafür schreibt sie viel. Schreib weiter

Tag 31. Wünsche für 2017.
31-wunsch2017
Der letzte Tag und die unausweichliche Frage. Was wünsche ich mir von diesem Jahr?
Ich lehne mich aus dem Fenster. Letztes Jahr um die Zeit hat meine Agentin mich unter Vertrag genommen. Und für dieses wünsche ich mir einen Verlag. Ganz einfach.

Das war’s. Und diese einunddreißig Tage reichen mir dann auch, vielen Dank 😀

#Autorenwahnsinn – Woche 3

Hi Crowd, dieses Mal pünktlich. Und ja, ich weiß, dass meine Zählung leicht wirr ist. Es gilt ja auch einunddreißig Tage auf vier Wochen aufzuteilen. Als das in Mathe dran war, fand ich Mathe noch interessant. Einunddreißig durch vier ist irgendwie… naja.

Tag 16. Das Notizbuch.
16-Notizbuch
Momentan schreibe ich vor allem am PC. Konzentriert. Doch morgens, wenn ich das Rauschen der Technik noch nicht haben möchte, noch die einzige Wache in meinen vier Wänden bin, nur die Kaffeemaschine leuchtet, dann schreibe ich oft hier hinein. Kleine Szenen, Kurzgeschichten, Notizen. Wild durcheinander. Es ist mein wildes Notizbuch. Ich habe es letztes Jahr zu Weihnachten bekommen von einem Wichtel, der sich nie offenbart hat.

Tag 17. Autorinnenerlebnis.
17-bestesErlebnis
Mein bestes Erlebnis als Schreibende – bisher – war die Lesung der 1000 Tode auf der Frankfurter Buchmesse 2016. Ich habe schon vor tausend Menschen den Titanic-Soundtrack gesungen, aber das da auf der #FBM16, das kam nah dran. Wir durften im Orbanism Space lesen, live, sonntags, am meistbesuchten Tag, direkt am Eingang der großen Halle. Ich habe so gezittert, mir ist fast das Mikro aus der Hand gefallen. Dafür blieb die Stimme fest. Es war großartig.

Tag 18. Das erste Manuskript.
18-erstesManuskriptZitat
Ein Satz aus meinem ersten Manuskript. Sogar noch in ursprünglicher Form :3 Arthur und Samantha. Meine zwei Babys <3

Tag 19. Ein Blog.
19-einblog
Es ist das erste Mal, dass ich die Alternative in der Challenge wählen muss, denn reine Bücherblogs lese ich nur selten und könnte mich nicht entscheiden, welchen ich empfehlen soll. Stattdessen zeige ich euch „Word up!“ von Nicole von Horst. Wir sind uns schon ein paar Mal begegnet und ich habe sie mal für den Toni Sender Preis vorgeschlagen. Ihr Blog ist literarisch, persönlich und mit Kind. Sie schreibt besonders. Ich mag die leichten Worte über die schweren Themen und die Schönheiten unserer Welt.
Sie schreibt außerdem für das kleinerdrei-Blog. Noch eine Empfehlung.

Tag 20. Instagram.
20-instagramaccount
Ich habe drei Instagram-Accounts für euch, die ich mir immer wieder ansehe – auch die alten Posts.
Das ist einmal die wunderbare @ponyhuetchen – eine ehemalige Kommilitonin, viel zu kurz – die uns Schönheit zeigt. Schönheit und Berlin. Wo ich mit Berlin doch immer wieder Schwierigkeiten habe.
Dann mein guter Freund @williffm – bei dem ich immer Fernweh bekomme, egal, ob er gerade Frankfurt oder die Welt zeigt. Alles daran ist echt. Ich liebe es.
Und Frau @pinkfisch_royal – von allen Seiten Bücher. Und so viel Pink, dass es fast wehtut. Fast. Ich habe jetzt schon ein paar Mal die Chance verpasst, sie persönlich kennenzulernen. Aber das wird noch. Oder? ODER???

Tag 21. Schreibmusik.
21-schreibmusik
Schreibmusik hängt von allem möglichen ab. Von der Tagesform. Vom Thema, vom Buch, von der Szene und dem, was ich erreichen will.
Momentan – zu Grenzen – höre ich besonders drei Interpreten immer wieder. Das ist zum einen Ludovico Einaudi, dann Explosions in the sky und – wie bereits bei Arthur und Samantha – 30 seconds to mars. Irgendwann packe ich sie zusammen und schicke Jared, Shannon und Tomi all die Bücher, die ich zu ihrer Musik geschrieben habe 😀
Da ich nicht alleine lebe, meine Familie oft im selben Haus, manchmal im selben Raum ist, während ich schreibe, höre ich Musik über Kopfhörer, schließe alles andere aus. Aber manchmal, wenn der Text allein schon laut genug ist, lasse ich sogar das weg, höre nur noch Atmen und Herzklopfen und das Tippen auf der Tastatur.

Tag 22. Accessoire.
22-accessoire
Ich hänge mich nicht gern an Dinge, das gilt auch für’s Schreiben, daher ist die Frage nach dem liebsten Schreibaccessoire schwierig zu beantworten.
Ich dachte an meine eigenen Zähne, denn ich kaue gern auf $Dingen rum während ich schreibe, aber eigentlich gefällt mir folgenden besser:
Platz. Als Teenager war das anders. Da habe ich auf dem Boden im ICE geschrieben, in den dunklen Schulhofecken, auf Klodeckeln und superschmalen Matratzen.
Mittlerweile fühle ich mich immer wieder alt und steif, möchte mich bewegen und es gleichzeitig bequem haben. Deswegen mag ich Platz.
Ich mag meinen Schreibtisch und mir regelmäßig einen Stuhl vom Esstisch zu stibitzen, dass die Couch nicht weit ist, der Teppich auf dem Fußboden, die Sitzsäcke und Bänke auf den vielen Wegen ums Haus. So muss ich meinen Körper nicht ewig beruhigen, sondern kann ihm einfach nachgeben und trotzdem weiter schreiben. Das mag er sehr.
Ob ihr Platz als Accessoire durchgehen lasst oder das zu bourgeoise ist, überlass ich euch.

Tag 23. Inspiration.
23-inspirationallgemein
Heute soll ich euch _irgendetwas_ zeigen, das mich inspiriert. Das wäre meine Soup, aber die ist schon wieder down D:
Aber es sind Bilder. Egal, ob auf Tumblr, Pinterest – ich finde sie. Immer irgendwo. Und im Zweifel zeichne ich sie auch selbst, dabei kann ich das gar nicht so gut.
Manchmal fotografiere ich. Wie hier.

Wir lesen uns in der nächsten – und in der letzten Woche. Wird auch Zeit. Ist nicht ganz unanstrengend, sich jeden Abend hinzusetzen und das zu machen, so neben allem anderen. <3