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Kategorie: eine-Seite

Ich schreibe jeden Tag eine Seite. Egal wo, egal wie. Und ich veröffentliche sie irgendwann auch hier.

31. Oktober 2018

In der Nacht der Geister wünsche ich mir ein paar hübsche Monster, Skelette und Hexen herbei. Ein paar davon tauchen sogar auf und verlangen Süßigkeiten. Es gibt nicht so viele Tote, an die ich heute Nacht denken möchte. Einen Freund natürlich und meine Oma. Aber eigentlich denke ich lieber an…

30. Oktober 2018

Die Zeit verfliegt. Heute ohne abzulaufen. Kennt ihr diese Tage, die euch ihre Stunden förmlich schenken? Wenn jeder Moment euch voranbringt?

29. Oktober 2018

Meine Müdigkeit ist so allumfassend, dass ein Satz wie eine Seite ist. Oder wie zehn Seiten. Oder hundert. Aber man kann nicht so schön darin versinken wie in der Tiefe eines Buches. Es ist eben nur ein Anfang und ich wollte immer schon mehr.

28. Oktober 2018

Je später und je dunkler es wird, desto mehr habe ich Angst vor den leeren Linien in meinem Notizbuch. Da ist noch so viel, das es noch zu schreiben gibt und obwohl ich mich endlich für eine Reihenfolge entschieden habe, mag ich beinahe nicht anfangen. Das ist keine Blockade, längst…

27. Oktober 2018

Das Fazit eines Abends besteht aus der Anzahl der leeren Flaschen Wein in Verhältnis zur Anzahl derer, die zu Beginn voll waren. Man könnte meinen, es hinge auch mit der Anzahl der Menschen oder wenigstens der Stunden zusammen. Wenigstens mit dem Anlass. Doch nein. Es geht einfach nur darum, wie…

26. Oktober 2018

Die richtige Position finden. Auf allen Ebenen. _fertig werden_. Mit irgendwas. Beim Suchen bleiben, obwohl klar ist, dass Finden nicht dazugehört. Davon muss man doch komplett gar im Kopf werden, oder? Dass sich mein Hirn wie durchgemist und gegrillt anfühlt, ist doch normal, oder?

25. Oktober 2018

Meistens läuft es auf Mutterschaft hinaus. So lange schreibe ich jetzt schon an dieser Geschichte über alles. Über die Welt, die Menschen und was da ist. Über mit- und gegeneinander, über Freundschaft und Flucht und Familie. Angst und Pflicht und Hingabe. Und manchmal in alldem, versuche ich mich selbst zu…

24. Oktober 2018

Absurde Science Fiction ist mir die Liebste. Nicht unbedingt fantastisch, aber schräge Außerirdische sind toll. Die so wirken als hätte man alle Ideen der Menschheit mal zusammengeworfen und unheimliche Spaß an dem, was dabei herausgekommen ist.

23. Oktober 2018

Langsam wir mir klar, dass ich wieder über meine Krankheit schreiben muss. Nicht über einzelne Episoden, sondern über das große Ganze. Vieles in mir sträubt sich dagegen, doch der Drang wächst, die Notwendigkeit wächst. Ich muss das Buch mit dem offenen Ende weiter schreiben, auch wenn es dieses offene Ende…

22. Oktober 2018

Wir müssen Kunst sehen, um Kunst schaffen zu können, das ist für mich überhaupt keine Frage. Nur die Art Kunst ist egal. Bücher schreiben über ein Graffito. Seltsames Wort.