Zum Inhalt

28. November 2018

Ich vermisse all die klugen Frauen um mich herum. Die Wahlschwestern insbesondere. Die Menschen, mit denen ich eine jahrelange oder intensive Basis habe. Die ganzen wunderbaren Kolleginnen, die ich fast nur virtuell treffe, weil wir zu weit voneinander entfernt leben und zu viel Alltag haben, um uns oft zu sehen. Doch das lief schon immer so. Die nächsten Menschen waren fast nie die in nächster Nähe. Es war der Punk-Kumpel, dem ich nur einmal begegnet bin. Die melancholische Freundin, deren verwaiste Webseite noch existiert und das Mädchen, von dem ich nur einen Spitznamen und die Festnetznummer ihrer Eltern hatte. André, Checka, Sabü. Sie alle waren und sind bis heute irgendwie wichtig. Und Joshua, von dem ich einen Namen geschenkt bekam. Und heute? Sind es andere. Aber es sind ähnlich tiefe Gespräche in derselben Welt.

Published ineine-Seite