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Monat: Januar 2019

2. Dezember 2018

Ich möchte Freundschaft nach dem definieren, was mir mein bester Freund gesagt hat. “Dann ist das halt so.” Freundschaft stellt nicht in Frage, zumindest nicht die Menschen, nicht ihr Selbst und die tiefsten Bedürfnisse. Nach Leben, nach Liebe, Zeit und Anerkennung. Und wenn einem solchen Bedürfnis alles andere untergeordnet werden…

1. Dezember 2018

Es kommt eben doch auf die Art der Masse an. Massen können erdrücken oder uns warm und flauschig in unseren Leben einbetten. Beides und seine Zwischentöne gibt es, ob wir das nun wollen oder nicht. Es liegt an uns selbst, welchen Umgang wir damit finden, ob wir dem Druck entkommen…

30. November 2018

Ich hasse dieses Gefühl krank zu werden. Es ist manchmal fast unangenehmer als dann wirklich krank zu sein. Ein bisschen wie vor einer Operation, kurz bevor man die Kontrolle abgibt, der Kopf nicht mehr ganz zurechnungsfähig ist.

29. November 2018

Manchmal fehlen mir Menschen und dann sind mir zu viele Menschen und dann ist das beides gleichzeitig und ich fühle mich damit ziemlich bescheuert, aber hey.

28. November 2018

Ich vermisse all die klugen Frauen um mich herum. Die Wahlschwestern insbesondere. Die Menschen, mit denen ich eine jahrelange oder intensive Basis habe. Die ganzen wunderbaren Kolleginnen, die ich fast nur virtuell treffe, weil wir zu weit voneinander entfernt leben und zu viel Alltag haben, um uns oft zu sehen.…

27. November 2018

Heute habe ih den zweiten Teil der Phantastischen Tierwesen gesehen. Das ist eine wirklich alte Faszination. Mehr als fünfzehn Jahre alt, mehr als die Hälfte meines Lebens. Und neben mir saßen Teenager und Eltern mit Kindern und Menschen in meinem Alter und älter. Generationenübergreifende Begeisterung? Ich weiß es nicht. Ich…

26. November 2018

Ich bin die Gewalt sowas von leid. Die sexualisierte. Die gegen Kinder. Die gegen Eltern. Die Gewalt gegen alles, das voller Liebe und Geborgenheit sein sollte. Die Gewalt gegen Vertrauen. Ich halte sie manchmal einfach nicht mehr aus.

25. November 2018

Epik muss doch nicht zwingend Brutalität bedeuten, oder? Wir müssen doch nicht zwangsläufig die unmenschlichsten Geschichten erzählen, wenn wir die größten Geschichten erzählen wollen. Ich hoffe das wirklich sehr.

24. November 2018

Ich freue mich gerade sehr, ein paar Menschen gefunden zu haben, die mich und meine Arbeit so wertschätzen, dass sie weiter mit mir arbeiten und sein möchten – und dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Es ist Ende November und das nächste Jahr scheint sich fast von alleine zu planen. Hier…

23. November 2018

Ein bisschen zu schreiben, so ganz nebenbei. Ein bisschen zu entwickeln, so ganz nebenbei, das ist schön. Ich mag es besonders, wenn es so leicht im Kopf ist, während es passiert, auch wenn – oder besonders, wenn ich hinterher merke, wie ausgelaugt ich bin. Dann ist es schön, fühlt sich…